SO - USA

Welcher Mann hätte nicht gerne die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn miterlebt und welche Frau wäre nicht gerne eine Scarlett O’Hara in dem Film "Vom Winde verweht"? Aber das ist nicht alles,  was man mit den amerikanischen Südstaaten verbindet. Ebenso dazu gehören der Mississippi, die Schaufelraddampfer, Jazz, Voodoo und "the big easy" (das Leben leicht nehmen). All dies waren Gründe, weshalb wir, meine Freundin Love und ich, diesmal die Südstaaten der USA als Reiseziel auswählten, in der erste Woche von November 1985.

All dies waren Gründe, weshalb wir, meine Freundin Love und ich, diesmal die Südstaaten der USA als Reiseziel auswählten.
Für die Reiseroute mit dem Mietwagen planten wir drei Wochen. Ausgangspunkt war die Stadt Orlando in Florida. Von dort ging es über Cape Canaveral an der Atlantikkuste entlang nach St. Augustine bis hoch nach Savannah (Georgia). Anschließend fuhren wir ins Landesinnere zum National Indian Festival nach Albany (Georgia). Die Hitze trieb uns weiter an die weißen Strände des Golfs von Mexiko auf die Insel Santa Rosa Island (Florida), wo wir einige Tage Erholung suchten bevor wir uns m die "Hohle des Löwen" nach New Orleans (Louisiana) fuhren und uns ins dortige Nachtleben stürzten. Der weitere Reiseverlauf widmeten wir u. a. den Plantagen und Farmen in der Umgebung von New Orleans, von Houma über New Iberia bis Lafayette (Louisiana) und zurück - am Mississippi entlang - bis New Orleans. Der Rest der Reiseroute führte uns an der Küste entlang bis Mexico Beach (Florida), einem kleiner Geheimtipp in der Nähe von Panama City. Schlies1ich endete auch diese Reise viel zu früh wieder in Orlando.


Orlando
Orlando ist sicherlich nicht typisch für die Südstaaten, aber unsere Reise begann nun einmal dort und wir nutzten dies, um uns im wahrsten Sinne des Wortes ins Vergnügen zu stürzen. Man muß viel Zeit, aber leider auch viel Geld mitbringen, wenn man beabsichtigt, länger hier zu bleiben. Disney World ist wahrscheinlich der bekannteste Vergnügungspark in Florida, aber längst nicht der einzige! Fast hat man das Gefühl, ganz Orlando bestehe nur aus einzelnen Freizeit- und Unterhaltungsparks wie den Universal Studios, Wet'n Wild, Busch Gardens oder Seaworld - um nur einige zu nennen. Wir haben uns für letzteren entschieden.
In Seaworld kann man sich mindestens einen ganzen Tag aufhalten (der zweite Tag ist übrigens kostenlos) und die Interessanten Attraktionen für Jung und alt bestaunen. Die beliebtesten Shows sind zweifelsohne jene mit den Killerwalen und Delphinen. Ganz besonders lustig geht es bei Clyde & Seamore, dem Seelöwenhotel zu – einem unterhaltsamen Theaterstuck mit Mensch und Tier.

In -Seaworld- herrscht immer munteres Treiben.

 
Der Traum jedes Kindes (und nicht nur der Kinder) ist es Flipper ganz nah zu sein. Auch das ist im Seaworld möglich. Delphine und sogar Rochen dürfen, natürlich nur im Maßen und unter Aufsicht, gefuttert werden.
Seaworld ist unter anderem dafür bekannt, daß die Verantwortlichen des Parks vom Aussterben bedrohte Tierarten schützen wollen. Besonderes Augenmerk wird zur Zeit auf die Manatees gelegt. Informationsfilme, Verkaufsaktionen und Appelle an die Besucher sollen dazu beitragen, daß diese friedlichen Tiere noch lange weiterleben können.

         Sehr familiär.       Vom Aussterben bedroht : die Manatees !
            
Cape Canaveral
Eine gute Autostunde Östlich von Orlando befindet sich an der Atlantikküste das Raumfahrt-Zentrum Cape Canaveral, bekannt unter anderem auch durch das Kennedy Space Center. Hier bekamen wir nicht nur einen Eindruck von der Raumfahrt-Technologie, sonder auch von der Geschichte der Raumfahrt. Eine Rundfahrt mit dem Bus über das weitläufige Gelände war für uns besonders interessant, weil Busfahrer gleichzeitig als Führer in Aktion trat und umfassende Auskünfte über die Arbeit vor Ort erteilte.
Wahrend unseres Besuchs wurde bereits eisern an den Vorbereitungen zum nächsten Raketen-start, der etwa drei Wochen später erfolgen sollte, gearbeitet. Von der Beobachtungs- Station konnten wir bereits einen Blick auf die erforderlichen Maßnahmen an den Abschussrampen werfen.

Der -Rocket Garden- im Kennedy Space Center.

 
Im Apollo/Saturn V Center bekamen wir eine realistische Vorstellung von der unglaublichen Große einer riesigen Saturn-V-Rakete und wie eng es doch in so einer Raumkapsel sein kann.
In den großen Vorführräumen werden die spektakulärsten Apollomissionen in typisch Amerikanischer Spielfilm-Manier, aber nichts desto trotz beeindruckender Weise gezeigt.

Nicht viel Platz für die Astronauten ...

 
Wer während der Bustour einen genaueren Blick auf den Wegesrand wirf, kann dort - mit ein bisschen Gluck - hin und wieder Alligatoren entdecken.

         Castillo de San Marcos, erbaut 1672 bis 1695.               Das -Flagler Collage- seit 1967. Früher war dieses Gebäude das -Ponce de Léon-Hôtel, das 1888 als exklusivstes Hotel Amerikas eröffnet wurde.
      
Daytona Beach
Mit Daytona verbinden die meisten Auto- oder Motorradrennen. Das ist wohl auch der Grund dafür, daß ein Hotelklotz neben dem anderen steht. Die Krönung aber ist, das man entlang des eigentlich schönen, kilometerlangen Sandstrandes mit dem Auto fahren darf. Na ja, wer's mag. Wir sind jedenfalls schnellstens weitergefahren und zwar auf dem Highway.


St. Augustine
Für uns war das gepflegte, kleine Stadtchen St. Augustine das Schönste auf der ganzen Reise. St. Augustine ist die älteste, von Spaniern gegründete Stadt Nordamerikas. Dieses Erbe wird zum Glück gepflegt und natürlich auch für den Tourismus erhalten! Wer die Geschichte St. Augustines erfahren will, besichtigt die Stadt am besten per Kutsche oder per ‚“sightseeing-tram“. Anschließend ist es aber empfehlenswert, zu Fuß und auf eigene Faust den Ortskern zu erkunden, denn nur so entdeckt man die kleinen Gässchen, die schönen Hinterhöfe und die interessanten Handwerker-Laden. Einen guten Eindruck vom damaligen Leben der spanischen Siedler erhalt man im „Spanisch Quartier“. Wenige Meter weiter steht „the oldes wooden schoolhouse“, die älteste, aus Holz gebaute Schule der USA!

Immer einen Blick wert: die Hinterhöfe ...       -The oldest wooden schoolhouse- über 200 Jahre alt!
      
Im historischen Teil St. Augustines gibt es einige sehr schöne Bed & Breakfast-Unterkünfte. Ein Tip für all jene, die den Flair dieser schönen Stadt bis ins Schlafzimmer holen wollen! Diese Privatunterkünfte sind individuell und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Der Gast wird dort zu einem Tell dieser amerikanischen Familien und fühlt sich auf Anhieb einfach wohl. Wer Biergartenatmosphäre und Jazz mag, ist in Harry's Seafood Bar & GriIl gut aufgehoben, aber auch andere Restaurants bieten gutes Essen und Live- Musik am Abend.

         … und die kleine Gässchen.       Harry's Seafood - Bar & Grill.
      
Savannah
Ungefahr 180 km nördlich von St. Augustme liegt Savannah. Aufgrund des historischen Stadtteils und der vielen schönen Villen, umgeben von großen Eichen, die mit spanischem Moos behangen sind, wird Savannah gerne als Filmkulisse genutzt (z. B. In "Forrest Gump", der TV-Serie "Savannah" u.a.). Die Stadt blieb im Burgerkrieg 1864 von der Zerstoßung durch die Yankees verschont. Doch die einst reiche Stadt mit dem wichtigen Baumwollhafen verfiel nach dem Burgerkrieg bis sieben Damen 100 Jahre später eine Stiftung gründeten, viele Villen aufkauften, sie liebevoll restaurierten und anschließend wieder verkauften mit der Verpflichtung, die Villen so zu erhalten. Einige dieser Villen können heute besichtigt werden, andere dienen als Bed & Breakfast-Unterkünfte.
Die einzelnen Villen und die geschichtlichen Hintergründe entdeckt man am besten mit den verschiedenen Stadtführungen. Es bieten sich Rundfahrten in Trolleys (eine Art Straßenbahn mit offenen Fenstern), in modernen Reisebussen oder zu Fuß an.

         Typische Villa in Savannah.           Ein besonderes Erlebnis ist auch die Übernachtung in einem historischen -Inn-!
      
Albany
Der Ort Albany im Bundesstaat Georgia ist nicht unbedingt eine Reise wert, wäre da nicht einmal im Jahr das „Chehaw National Indian Festival“. Hier erlebten wir die Indianische Kultur hautnah. Welche Kräuter findet man wo, und wofür sind sie Überhaupt? Wie baut man einen Einbaum oder welche Federn werden m dem schönen Haarschmuck verwendet? Diese und andere Fragen beantworteten uns die Aussteller, die aus allen möglichen Teilen der USA angereist waren, gerne.

         Indianische Handarbeit.       Chehaw National Indian Festival.
      
Höhepunkt des Festivals war die Eröffnung des Tanz- und Trommelwettbewerbs durch eine der älteren Damen des Chehaw-Stammes, die die zahlreichen Gäste in Ihrer Stammessprache begrußte. Anschließend führten die einzelnen Stamme ihre farbenprächtigen Kostüme sowie Ihre Stammestanze, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, vor. Dieses, für uns einmaliges Erlebnis und Höhepunkt unserer Reise findet jedes Jahr am dritten Wochenende im Mai statt.

         Chehaw National Indian Festival.               Auch die junge Generation präsentiert sich stolz dem Publikum.               Manche der Teilnehmer sind bei ihrem Tanz völlig in Trance...

Aus Mexiko angereist: die Azteken, mit prächtigem Federschmuck!


Thomasville
Auf dem Weg vom Landesinneren zum Golf von Mexiko lohnt sich noch ein kleiner Abstecher nach Thomasville. Ein idyllisches, kleines Örtchen im viktorianischen Stil. Sehenswert ist hier insbesondere die „Dawson Street“ mit Ihren prachtvollen Häusern.

Das -Laphan Patterson House- kann besichtigt werden.

 
Santa Rosa Island
Santa Rosa Island ist zum großten Teil Naturschutzgebiet. Lediglich die beiden Orte, Navarre Beach und Pensacola Beach, unterbrechen die aus weisen Sand bestehende Dünenlandschaft. Beide Orte sind mit dem Festland durch eine Brücke verbunden (gebuhrenpflichtig). Pensacola Beach bietet zahlreiche Hotels und Restaurants, aber auch Sportmöglichkeiten wie Windsurfen, Jetskifahren, Beachvolleyball usw. Einige Bars direkt am Strand locken am Abend mit Live-Musik und guter Stimmung.

         Fußgängerpromenade in Pensacola Beach.         Strandbar in Pensacola Beach.
      
Navarre Beach ist eher ein ruhiger Ort. Das Freizeitangebot ist nicht so groß wie m Pensacola Beach, dafuhr sind aber auch die Preise für Zimmer deutlich günstiger. Zwischen den beiden Orten erstreckt sich auf ca. 35 km Länge ein wunderschöner weiser Sandstrand und im Mai vor dem amerikanischen Feiertag "Memorial Day", teilten wir diesen Strand mit nur wenigen Leuten. Schaut man genau aufs Meer, dann kann man hin und wieder Delphine entdecken. Auch Seepferdchen sind mir im Meer begegnet!

Einsamer Strand, klares Wasser, was will man mehr?       Weißer Sand, weiße Dächer, man könnte meinen, es habe geschneit. Bei 35° C aber kaum möglich...
      
New Orleans
New Orleans entdeckt man am besten zu Fuß. Das French Quartier, der Historischen Kern der Stadt, besteht nur aus 85 Hauserblocks. Hier findet man auch die typischen Hauser mit den schmiedeeisernen Balkonen. Den Mittelpunkt bildet der Jackson Square, eine kleine Parkanlage mit der St. Louis Cathedrale im Hintergrund. Von hier aus starten Kutschfahrten mit ortskundigen Stadtführern (nur auf Englisch). Der Vorplatz der St. Louis Cathedrale ist ein beliebter Treffpunkt für verschiedenste Künstler. Gaukler, Straßenbands, Maler, Karikaturisten, Kartenleger etc, sorgen stets für Unterhaltung.

     Jackson Square und St. Louis Kathedrale.   Typisch New Orleans …
      
Nicht weit vom Jackson Square entfernt, parallel zum Mississippi-Deich, beginnt der French Market. Von Kitsch bis Kunst, von Alligator Back Scatchers bis hin zu frischen Früchten wird hier alles angeboten. Täglich ab 9 Uhr kann man 14 Stunden lang an den Standen Entlangbummeln oder in eines der angrenzenden Restaurants oder Cafés einkehren.

     Jeder Künstler versucht auf seine Art die Zuschauer anzulocken...               Jeder Künstler versucht auf seine Art die Zuschauer anzulocken...
      
Gegenüber denn French Market befindet sich der sogenannte Moonwalk, eine Uferpromenade des Mississippi, die direkt zum Aquarium of the Amencas (sehenswert) und zur Anliegerstelle der Mississippi-Dampfer führt.
Wer es liebt zu shoppen - und das kann man in New Orleans besonders gut - der ist im Einkaufsparadies Riverwalk bestens aufgehoben. Entlang des Mississippis liegt diese schöne, überdachte Einkaufspromenade, wo sie nicht nur Boutiquen namhafter Modedesigner befinden, sondern auch kleine Geschäfte mit Zutaten für die landesübliche Cajun-Kuche oder Laden mit CDs der stadtbekannten Musiker.
Die Musik. hauptsachlich Jazz, ist immer im Zusammenhang mit New Orleans zu erwähnen. Egal, wohin man geht oder wo man steht, irgendwoher ertont ein Saxophon, eine Straßenband sorgt für Stimmung oder man wird aus dem Lautsprecher von Jazz-Klängen berieselt. Bereits am frühen Morgen spielen kleine Bands In den Straßencafés ihre Musik. Und abends sucht man sich aus, welche Musik man hören möchte: Blues, Rock, Soul oder Jazz? Auf der Bourbon Street fallt die Auswahl schwer!

     Eine Fahrt mit der -Natchez- lohnt sich!                 Live-Musik in einer Bar auf der Bourbon-Street.


Von Homna über New Iberia nach St. Martinville
Von New Orleans unternahmen wir eine Zwei-Tagestour, um das Umland zu erforschen. Nicht weit von der Großstadt in Richtung Suden beginnt schon das Sumpfgebiet. Ideal für eine sogenannten Swanip-Tour, eine mehrstündige Bootstour durch die Bayous, bei der man Alligatoren, Waschbaren, Wasservogel und schlangen beobachten kann.
Kurz vor New Iberia geht es links ab In Richtung Avery Island. Dabei handelt es sich nicht um eine tatsachliche Insel. Avery Island ist eine landschaftliche Erhöhung in dieser flachen Gegend, die gebildet wird vorn Aushub eines riesigen, acht Meilen tiefen Salzstocks. Hier lohnt sich einerseits die Besichtigung der Tabasco-Farm, wo die berühmte Pfeffersoße hergestellt wird, und andererseits ein Abstecher in den „Jungle Garden“, eine Parkanlage mit freilebenden Tieren. Durch den Jungle Garden fahrt man in Schnittgeschwindigkeit mit dem Auto und erlebt so die verschiedensten Landschaftsformen. An speziell markierten Plätzen ist es erlaubt zu parken. Von dort aus geht es zu Fuß weiter zu den schönen, abgelegenen Stellen, wie „Bird City“, eine Niststätte von tausenden Wasservögeln, oder zu „Buddhas Temple“.
In „New Iberia“ ist eine ehemalige Zuckerrohr-Plantagenstadt. In der Ortsmitte befindet sich die 1834 erbaute und heute zu besichtigende Plantage „Shadows on the Teche“. Von New Iberia fuhren wir weiter nach „St. Marinville“. Das kleine, ehemalig französische Örtchen hat eine Besonderheit: Neben der Kirche “St. Martin de Tours” gibt es einen Andenkenladen mit einem kleinen Museum im 2. Geschoß. In dem Museum bekommt man einen Eindruck von der sogenannten Spinnwebenhochzeit von 1860. Für diese Doppelhochzeit seiner Töchter, setzte Charles Durand spezielle, extra importierte Spinnen in die großen Eichen seiner Allee, die in kurzer Zeit die Baume mit ihren Netzen uberziehen sollten. Am Tag der Hochzeit war es dann, laut mündlicher Überlieferung, soweit: Die Spinnennetze waren gesponnen und die Sklaven wurden angewiesen, Gold- und Silberstaub darüber zu streuen, damit die Hochzeitsgesellschaft darunter herschreiten konnte.

Vorsicht Alligatoren ! Im Hintergrund: -Bird City-. Der Alligatoren sollte man nicht zu nahe kommen! -Buddah's Temple-
        
Lafayette und die beeindruckenden Plantagen am Mississippi
Das Museums dort in Vermillionville ist die große Attraktion in Lafayette. Das Leben der Cajuns im 19. Jahrhundert wird hier in eindrucksvoller Weise dargestellt. Von Einzimmer-Behausungen bis hin zu komfortablen Mehrzimmerhäusern erhalt man hier eine Vorstellung von der damalige Lebensart. Köche, Bäcker, Schmiede, Korbflechter usw. arbeiten in den Originalkostümen und zeigen den Besucher ihr Handwerk.

         So spartanisch war das damalige Kinderzimmer!                     Eine Köchin bereitet -Gumbo-, eine Fischsuppe zu, die man auch probieren kann.
      
Zu den beeindruckendsten Plantagen entlang des Mississippis gehören „Nottoway Plantation“ (in der Nahe der Ortschaft White Castle) und Oak Alley Plantation (in der Nähe der Ortschaft St. James), die unter Führung besichtigt werden können. Nottoway, 1859 erbaut, ist die größte Plantage des Südens und bietet sogar Übernachtungsmöglichkelten und ein gehobenes Restaurant mit kreolischen Köstlichkeiten und Cajun-Spezialitaten.
Oak Alley wurde 1839 erbaut. Die 400 m lange Allee besteht aus 28 Eichen, die über 250 Jahre alt sind. Schreitet man durch diese beeindruckende Allee, wird einem erst bewusst. wie klein man doch selber ist.
Von Oak Alley aus fahrt man bequem in gut einer Stunde bis nach New Orleans zurück, wer aber nicht genug von den Plantagen bekommt, der findet in der Nahe weitere sehenswerte Anwesen, die auch besichtigt werden können. Für uns hieß es jedoch, sich langsam auf den Weg nach Orlando zumachen, denn schon in wenigen Tagen wurde uns das Flugzeug zurück in die Heimat bringen. Und die Wegstrecke von New Orleans bis Orlando sollte man nicht unterschatzen! Da die Hochstgeschwindigkelt auf den Highways zum Teil nur 90 km/h betrug, planten wir gleich zwei Tage reine Fahrtzeit ein.

-Nottoway-     -Oak Alley-     Ein Kinderzimmer in Oak Alley.
        
Seaside Panama City Beach
Unser Weg von New Orleans Richtung Orlando führte an der Küste des Golfs von Mexiko entlang. Dabei fiel uns besonders positiv das kleine Örtchen Seaside auf sehr gepflegte, zueinander passende Hauser, ein sauberer Strand und eine kleine Strandpromenade mit Boutiquen und Cafés erinnerten uns an kleine Badeorte in Deutschland oder Holland.
Ganz anders als Seaside ist Panama City Beach. Wer den Trubel und das Vergnügen mag, der ist hier gut aufgehoben. Große Hotelanlagen, viele Restaurants und Vergnügungsstätten säumen die große Hauptstraße durch Panama City Beach. Wir entschieden uns, die letzten zwei Tage vor unserer Helmreise ruhiger zu verbringen. Und folgten so dem Tip eines Einheimischen, der uns mit ça. 40 km weiter die Küste entlang zu fahren bis zu einem Ort namens Mexico Beach.

Liebevoll eingerichte: -Driftwood Inn-.


Mexico Beach
Mexico Beach ist noch ein Geheimtipp an diesem Küstenabschnitt. Hier gibt es nur eine Handvoll Motels, zwar keine bekannten Ketten, aber dafür entdeckten wir die private Pension Driftwood Inn. Diese Oase der Ruhe haben wir nach der langen Fahrt gebraucht! Die Hebevoll und individuell eingerichteten Zimmer sind auch mit einer Küche ausgestattet. Jedes Zimmer hat einen Balkon mit Meerblick. Aber viel schöner als auf dem Balkon zu sitzen, ist es, von einer der schönen Holzschaukeln aus das Meer zu beobachten. Die kleine Anlage besitzt sogar eine eigene Kapelle mit vier Banken, die jedem Gast zur Verfügung steht.
Von Mexico Beach bis Orlando betrug die Fahrtzeit immerhin noch sieben Stunden. Auf dieser Fahrt wurde uns dann so langsam bewußt, das dieser Urlaub in wenigen Stunden wieder vorbei sein wurde. In den vergangenen drei Wochen hatten wir vieles erlebt und gesehen, das wir erst einmal verarbeiten mußten. Und dieser Bericht ist lediglich ein kleiner Auszug des Erlebten...

Mexiko Beach, eine Oase der Ruhe. Und unser letzter Abend am Strand...       Mexiko Beach, eine Oase der Ruhe. Und unser letzter Abend am Strand...
    
                                                                                                              
Seuqcaj Named

REIZEN-D

SHOW-TOUR