Dominikanische Republik

Samaná Halbinsel

Fernab jeglichen Trubels, weiße Strände, türkisblaues Meer und schräge Palmen...

Küste von der Dominikanische Republik

Nach einem stressigen Jahr, habe ich ende 2005 entschieden, noch vor den Weihnachtsfeiertagen in die Dominikanische Republik zu fliegen und Eva mitzunehmen, als Dank für ihre erfolgreiche Arbeit und Engagement für meine Shows. Ich hatte noch Güte Erinnerungen von der Dominikanische Republik von meine « Millennium-Tour », die ich damals am 21.03. in Sosúa angefangen habe und am 04.04.2000 in Cabarete wieder verlassen habe um nach Kenia weiterzureisen. Hier nachträglich ein kleines Bericht von unser Kurzurlaub.

Die Insel Hispaniola (Kleinspanien), wie Kolumbus die Insel bei der Entdeckung Ende 1492 taufte, ist mit einer Gesamtflache von 76,484 qkm, nach Kuba, die Zweitgrößte Insel der Großen Antillen. Mit 48,442 qkm bedeckt die Dominikanische Republik ca. zwei Drittel der Inselfläche. Das restliche Drittel gehört zu Haiti.

Die dominikanische Wirtschaft besteht hauptsächlich aus Landwirtschaft, Bergbau, Tourismus und den Freihandelszonen. Die Wirtschaftsaktivitäten in den Freihandelszonen erwirtschaften 70 % der Exporte des Landes. Eine wichtige Einnahmequellen sind neben dem Tourismus auch die Geldübermittlungen von im Ausland lebenden Dominikanern. Rohrzucker, Bananen, Obst, Gemüse, Tabak, Zigarren, Rohkaffee und Kakao sowie Ferronickel werden aus der Dominikanischen Republik exportiert.

Hispaniola ist der Inbegriff für der Karibikurlaub... weiße Strände, Sonne satt, türkisblaues Meer, schräge Palmen, Last Minute Angebote, alles inklusive und Massen von Touristen... Eva und ich entschieden uns für die Halbinsel Samaná im Norden der Dominikanischen Republik, denn hier sollte der Tourismus noch nicht so sehr Einzug gehalten haben. ... und so war es auch. Nach zweistündiger Busfahrt vom Flughafen Puerto Plata nach Samaná, durch wunderschöne Landschaften, vorbei an Prunkbauten und Holzhütten, lauten Diskotheken, Verkaufständen mit Obst, Gemüse und Touristenplunder, sind wir dann auf einem Parkplatz angekommen. Von hier aus ging es noch einmal eine Stunde mit dem Minnibus, über ausgewaschene Lehmpisten in einer kurvenreichen Strecke über die ca. 600m hohen tropisch bewaldeten Gebirgszüge, zu unserem Hotel. Eva und ich hatten uns für das Hotel Guatapanal am Playa Coson entschieden. Die Anlage existiert gerade 2 Jahre und ist eine freundliche kleine Anlage mit zwei dreistöckigen Haupthäusern und einigen Bungalows.

In der Bucht von Samanà wurde Kolumbus am 12.01.1493 von den Pfeilen der einheimischen Ciguayos empfangen und somit entstand der Name der Bucht "Bahia de las Flechas" - Bucht der Pfeile.

Auf Samanà befinden sich die letzten größeren Regenwälder Hispaniolas mit Wasserfälle und einsame Buchten. Die Halbinsel Samanà ist auch das regenreichste Gebiet der Dominikanischen Republik. Als wir ankamen erzählte man uns, dass es die drei Wochen zuvor ununterbrochen durchgeregnet hatte... Bedauerlich für die Strandtouristen... Schön für die Natur mit dem satten Grün an jeder Stelle.

Dominikanische Wohnung

Sehr abwechslungsreich gestalten sich die Küsten der Insel. Das Landschaftsbild reicht von schroffer Felsküste über brandungsreiche Steinstrände bis zu riffgeschützten, brandungsarmen Sandstränden und Mangrovensümpfen. Idyllische Orte mit verschwiegenen Buchten und blendend weißen Stränden findet man in Las Galeras, Playa Rincon und in Las Terrenas an der Playa Bonita. Viele Grundstücke oder Häuser werden zum Kauf angeboten. Man kann also davon ausgehen, dass in einiger Zeit die Strände nicht mehr einsam und verlassen sind. Was jedoch auch auffällt ist, dass keine zehngeschossige Hotelanlagen gebaut werden, sondern nur kleinere Anlagen welche sich in die Natur einfügen.

Ca. eine halbe Stunde Fußmarsch vom Hotel Guatapanal den Strand entlang entstehen auch schon die ersten Prunkvillen. Wenn man noch ein Stück weiter läuft kommt man dann an das Hotel Atlantis am wunderschönen Playa Bonita Strand, wo wir beide verschiedene malen gebadet und von der sonne profitiert haben. Danach ist der Strandweg durch Klippen versperrt und man kann sich auf einigen Pfaden den Weg durch das Unterholz suchen. Hinter den Klippen öffnet sich eine verträumte Bucht mit der Hotelanlage Pasha. Hier - und auch im Restaurant Kolibri, kann man in den Strandrestaurants sehr gut essen, was wir beide auch ausprobiert und genossen haben.

Schon seit etwa 5.000 Jahren leben Menschen auf "Hispaniola". Die Siboneys und Cuiguayo, so der Name der ersten Ureinwohner lebten als Jäger und Sammler. Die Tainos, Stammesverwandte der Arawak Indianer, bauten vor ca. 2.000 Jahren ein erstes politischen und gesellschaftlichen Systems auf, machten das Land fruchtbar und beschäftigten sich mit Keramikherstellung. Für die spanischen Kolonialherren mussten die Indios während der Besatzung die natürlichen Goldvorkommen in den Minen im Westen der Insel abbauen. Bald jedoch starben die Indios unter der Last der ungewohnten Arbeit. Man holte deshalb afrikanische Sklaven ins Land. Ein Afrikaner arbeitete für 10 Indios und war bedeutend mehr belastbar. Den letzten 500 Ureinwohner des Landes wurde 1533 ein Reservat zugewiesen. Die Menschen starben jedoch kurze Zeit danach an Krankheiten.

Im Verlaufe der Jahrhunderte entwickelte sich aus den Nachfahren der schwarzafrikanischer Sklaven und den weißen Siedlern die heutige Bevölkerungsstruktur: 11 % Schwarze, 16% Weiße und 73% Mulatten. Außerdem leben in der Dominikanischen Republik zwischen 500.000 und 1 Million Haitianer legal oder illegal. Diese wurden vom Staat als Saisonarbeiter für die Zuckerrohrernte ins Land geholt oder versuchen hier andere Arbeit zu finden. Bei der Armut im Lande ist es kaum vorstellbar, dass die Haitianer für bedeutend weniger Lohn als die Dominikaner arbeiten sollen.

In Samanà besuchen wir einen kleinen Wochenmarkt. Hier wird vor allem Obst und Gemüse sowie Fleisch und Fisch angeboten. Die Leibspeise vieler Dominikaner besteht aus Reis, Bohnen und Fleisch, mit frittierten Kochbananen und Salat. Auch Moro wird mit Reis und Bohnen oder Guandules (Erbsen) zubereitet. Kochbananen sind ein Hauptbestandteil vieler typischer dominikanischer Gerichte. Sie werden zusammen mit Öl oder Margarine püriert (Mangü) oder in Scheiben frittiert und mit Schweinefleisch und Knoblauch angerichtet (Mofongo). Kochbananen werden zusammen mit Kartoffeln, Yuca und anderen Süßkartoffeln, Gemüse und verschiedenen Fleischsorten zu einem "Sancocho", einem Eintopf zubereitet. Während der Fastenzeit isst man die traditionelle Süßspeise Habichuelas con dulces (süße Bohnen) und zum Weihnachtsmenü dürfen ein Puerco en puya (Schweinsbraten) und Pasteles en hoja (in Kochbananenblätter gewickelte Pasteten), nicht fehlen.

Etwa nach eine halbe Fahrtstunde vom Hotel Guatapanal erreichen wir die Stadt Las Terrenas. Das ehemalige Fischerdörfchen besitzt nunmehr einige kleine Hotels, einige Touristengeschäfte, zwei kleine Einkaufszentren und viele kleine Gaststätten. Jedoch sind auch die ursprünglichen Geschäfte und Garküchen erhalten geblieben. Die armen Verhältnisse des größten Teil der Einheimischen, mit Hühnergrillen in Ölfässern, Tankstellen aus Plastikflaschen, Verkauf auf der Straße, Fleischereien im Freien, Schuhputzerkindern und einfachste Handwerksbetriebe, stehen im krassen Gegensatz zu der teuren klimatisierten Schmuckläden, Zigarrenanbietern und Touristenkitschgeschäften. Überall findet man auch Anbieter von "primitiver Kunst". Die Bilder werden auf der Straße oder in Geschäften, gerahmt oder gerollt, total verstaubt gestapelt oder säuberlich aufgehängt, angeboten. Die Motive ähneln sich jedoch sehr, da die Bilder mit Schablone vorgezeichnet werden und somit in großen Stückzahlen gemalt werden. Aber wem es gefällt ....

Monument von der Freiheit in Santo Domingo

In den Schmuckgeschäften werden aufwendig bearbeitete Silberarbeiten und Bernstein in mannigfaltigen Schattierungen und verschiedensten Einschlüssen angeboten. Ein typischer Schmuckstein der dominikanischen Republik ist der harte und himmelblaue Halbedelstein, der Larimar oder dominikanische Türkis, wovon ich sofort ein schönes bearbeitete Exemplar gekauft habe als Geschenk für Eva. Beide Steine werden zu mannigfaltigen Schmuckstücken verarbeitet. Außerdem gibt es in Las Terrenas einen Friedhof direkt am Meer. Leider waren wir über die Erhaltung und den Gesamteindruck sehr enttäuscht.

In jeder Ortschaft findet man auch die traditionellen Hahnenkampfarenen. Hier werden von den Männern große Summen verwettet. Die Hähne werden mit scharfen Klingen an den Sporen bewaffnet, sodass sie sich schwere Verletzungen zufügen. Die Naturschützer laufen dagegen Sturm ... aber hat nicht jedes Land seine Traditionen ? ... und handeln wir in unserer Umwelt immer richtig ?

Bei einer Jeepsafari kann man sich mal so richtig den Wind um die Nase wehen lassen und Land und Leute von Strassen und Schotterpisten aus kennen lernen. Auch ging es einige Strecken durch Bäche und an Flussufern entlang. Stops bei einheimischen Familien, Strandgaststätten, wunderschönen Badebuchten und Ausblicken, zum Beispiel auf die Barcardi-Insel (hier ist der Werbespot gedreht worden) gehören dazu. Sicherlich ... spektakulär ist so eine Jeepsafari nicht - hat aber trotzdem Spaß gemacht.

Eine Exkursion von einer Stunde auf dem Rücken eines Pferdes führt durch eine vielfältige Vegetation zu den Wasserfallen des Salto de Limón, welcher im tropischen Wald aus 55 Meter in die Tiefe rauscht. Auf dem Weg geht es durch ein kleines Dorf und wunderschöne Landschaften. Man durchquert mit dem Pferd Flüsse und es geht ziemlich steil bergauf und bergab. Durch die vielen Regentage konnten wir eine üppige tropische Vegetation bewundern, unsere Pferde mussten aber dadurch auch viele Schlammlöcher durchqueren und rutschige Hänge überwinden. Unsere Führer hatten jedoch alles gut im Griff. An einem Aussichtspunkt konnte man dann Getränke erwerben bevor es auf einem 15 min. langen Weg zum Wasserfall zu Fuß ging. Der Weg war sehr glitschig, zwischen den Zehen quoll der Schlamm heraus und bei der Flussdurchquerung hatten wir viel Spaß auf Kosten Anderer...

Danach öffnete sich der Blick auf die schäumenden Kaskaden. Wir hatten Glück denn der Fluss führte durch die vielen Regentage viel Wasser. Die Kaskaden ergießen sich im lauten Getöse aus einer Felswand, die von feuchten Blättern und Farnen bedeckt ist und sich durch die herrschende Feuchtigkeit grün gefärbt hat. Der Fluss, der hier in die Tiefe stürzt, ist der Rio Arroyo Chico, der später in den Rio El Limón mündet, welcher nach einem kleinen Ort an seinem Ufer benannt ist. Wenn man dann vom Sprühnebel des Wasserfalls richtig durchgeweicht ist ... geht es zu Fuß den selben Weg zum Aussichtspunkt zurück, wo die Pferde warten. Nach einer Stunde Rückritt ist man dann wieder am Ausgangspunkt angekommen.

Ein beliebtes Ziel von Bootsausflügen ist der Parque Nacional Los Haitises. Das Schutzgebiet ist 208 km² groß. Die bizarre Küstenlandschaft, deren Name aus der Taino Sprache abgeleitet wurde bedeutet "bergiges Land". Im Nationalpark gibt es über 100 Vogelarten, Rundschwanzseekühe und Leguane, für die tief ausgewaschene und schwer zugängliche Karstlandschaft einen idealen Lebensraum darstellt. Pelikane, Kormorane, Fregattvögel, Möwen und Seeschwalben besiedeln die bizarr aus dem Meer aufsteigenden Felsen.

Der Nationalpark Los Haitises beinhaltet ebenfalls ein Labyrinth riesiger Mangrovenwälder mit meterhohen Luftwurzeln und Tausenden kleiner Wurzeln, welche sich zu einem einzigartigem Mangrovendickicht verflechten. Jede andere Baumart würden das Meerwasser nicht überleben. Aber die verschiedenen Mangrovenarten haben einen Vorteil; Sie vertragen Salz.

Santo Domingo

Jedes Jahr von Januar bis März halten sich ca. 2000 Buckelwale in der Bucht von Samaná auf, um sich dort zu paaren und zu kalben. Den Sommer verbringen diese Tiere in arktischen Gewässern, wo sie sich mit Krill und Plankton eine dicke Fettschicht anfressen. 1986 wurde eine 3000 km² große Zone rund um den 140 km der Küste vorgelagerten Korallengürtel Banco de la Plata zur Schutzzone erklärt. In den Höhlen (cuevas) kann man Felszeichnungen an den Höhlenwänden besichtigen. Diese wurden in vorkolumbischer Zeit von den Sibrhey und Taino gezeichnet. Die sehr abstrakten Gesichter und übertriebenen Darstellungen auf den Zeichnungen, sollen von dem Drogenkonsum der Besucher in der Höhle zeugen. Bei der Betrachtung der Bilder fällt es schwer an die Echtheit der Zeichnungen zu glauben...

Wir besichtigten die Höhlen cueva de la linea - Eisenbahnhöhle welche die meisten Zeichnungen an den Wänden aufwies und cueva de la arena welche auch Sandhöhle genannt wurde und in einem abgesperrten Teil Fledermäuse beheimatete.

Total nass von der Überfahrt über die Samaná Bucht, haben wir, gemeinsam mit einigen anderen Tourbooten in einem Strandrestaurant gegrillten Fisch und Huhn mit Reis und Obst gegessen. Die Hühner unter dem Tisch mussten zusehen wie die Geschwister auf dem Tisch verzehrt wurden ...

Das Sinnbild der Karibik sind weiße Strände türkisblaues Meer und die Palmen. Die Palme ist jedoch auch für die Dominikaner neben dem Zuckerrohr, die wichtigste Nutzpflanze. Überall auf der Insel begegnen uns die Kokos- und die Königspalmen.
Die Kokospalme (cocos nucifera), obwohl untrennbar mit dem Karibik verbunden ist, hat sie ihren Ursprung vermutlich im indio-pazifischen Raum. Sie wird bis zu 30 m hoch und ist 100% verwertbar und daher auch "Lebensbaum" der Dominikaner genannt. Der Stamm wird zu Möbeln und anderen Holzprodukten verarbeitet, die Blätter zum Dachdecken benutzt und die Früchte zum essen, trinken und verbrannt als Blumenerde verwendet.

Die einheimische Königspalme ist an ihrem herausragenden Trieb und ihrem silbern glänzenden Stamm erkennbar. Ähnlich wie die Kokospalme wird sie komplett genutzt. Die Blattwedel für das Abdecken von Hütten, der Stamm für Bretter und die Herzen (Palmito) für Salate und Suppen - der sogenannt Millionärssalat. Die Früchte können jedoch nur für Viehfutter verwendet werden. Sie wird daher auch zu Unrecht "Schweinepalme" genannt.

Durch das ständig feuchte Klima auf Samaná ist die Pflanzenwelt satt grün. Überall am Straßenrand blühen Sträucher und Blumen. Nicht nur die gepflegten Parkanlagen der Hotels und Villen mit Ihren vielen Palmenarten sowie über und über blühenden Hecken, sondern auch die einfachen Vorgärten der Einheimischen besitzen eine Pracht und Vielzahl von Pflanzen wie man sie bei uns aus botanischen Gärten und Blumengeschäften kennt. Und gerade zur Weihnachtszeit bestaunten wir die großen Sträucher der Weihnachtssterne, welche hier so groß wie unsere Fliederbüsche werden.

Bedingt durch die isolierte erdgeschichtliche Entwicklung ist die Dominikanische Republik arm an großen Landtieren. Jedoch die exotischen Vögel sind überall vertreten. Papageien, Kolibris, Webervögel, Drosseln, Spechte, Reiher usw. sind überall zu sehen. Aber auch Lurche, Reptilien und Insekten sind hier in großer Zahl beheimatet. Die Haustiere wie Rinder, Ziegen, Schweine, Hühner und Pferde sind hier in Samaná auf fast jedem Hof vertreten. Aber auch Ratten und Mäuse wurden auf die Insel eingeschleppt und fühlen sich hier wohl.
... und wir Touristen ...?

Es war einen kurzen Aufenthalt, aber wir haben es genossen. Eva war begeistert. Mal eine ganze zeit ohne Arbeit, Telefonate und andere Verpflichtungen. Einfach herrlich.

Wenn man einen Urlaub an ruhigen Stränden, bei netten Menschen, in wunderschöner Natur sucht, ist Samanà genau das Richtige.

Was Eva noch nicht weis, ist das wir noch nicht nach hause fliegen, und ich noch für gerade nebenan, auf Haiti, noch eine weitere Woche gebucht habe. Meinen Freund Thomas, der inzwischen seinen Flugschein bekommen hat und sich sehr gut in Haiti auskennt und mit wem ich die extra Woche als extra Überraschung geplant habe. Er kommt uns gleich Abholen mit einer fast neuen 18 Sitztiger Propellermaschine. (Für den Bericht, sehe
« Haiti »)


Euren Seuqcaj.

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SHOW-TOUR