HAÏTI

Diejenige die unsere Reiseberichte folgen, wissen, das wir heute gerade noch in der Dominikanische Republik waren. Mein Freund Thomas mit dem ich unseren Haiti-Ausflug geplant hatte und der auch über sehr gute Kenntnisse von Haiti verfügt, hat mittlerweile seinen Flugschein erworben und organisiert Ausflüge und hat uns gerade abgeholt, als extra überaschjung für meine Freundin Eva. Nachdem die Ausreisepapiere ausgefüllt waren fliegen wir mit einer fast neuen 18 Sitztiger Propellermaschine nach Haiti. Eva wüste gar nicht mehr was sie sagen musste. Sie war begeistert von meine extra überaschjung und fiel mir um den Hals. Einmal gelandet, wurden wir abgeholt und fuhren zum ersten der beiden 5 Sterne Hotels die es auf Haiti gibt. In diesem Hotel sind auch schon viele bekannte Künstler abgestiegen. Ich war schon in Haiti in Port-au-Prince in meinen « Millennium-Tour » zwischen 04 und 06 Juli 2000, wo ich einen Kugelschuss im Bein bekam, bei eine Rebellion. Hier nun meinen Bericht.

Strassen von Port-au-Prince

Nachdem wir in dem Hotel unseren Erfrischungsdrink eingenommen hatten fahren wir durch Port au Prince, wir hatten dort die Möglichkeit uns den Präsidentenpalast aus der Nähe anzusehen und im Umfeld naive Malereien zu bestaunen. Es ging weiter durch die Stadt, vorbei an Nachbauten aus Paris (Notre Dame) zu unserer Mittagspause im zweiten 5 Sterne Hotel, das Montana. Von hier hatte man während des Mittagsessens einen super Ausblick auf Port au Prince. Nachdem Mittagessen fuhren wir auf den bei Port au Prince gelegenen Berg zu einer Aussichtsplattform auf 1500 Meter gelegen. Hier trafen wir amerikanische Marines die als Schutztruppe auf Haiti stationiert waren. Anschließend fuhren wir wieder den Berg runter in Richtung Port au Price, unterwegs machten wir an einem Atelier mit Ausstellung halt, hier haben bekannte Künstler aus Haiti ihre naiven Malereien ausgestellt.

Zum Villen und Hotelzentrum « Petionville » fahren wir auf einer stark belebten Strasse bergauf, hinauf in kühlere Luft und tropische Gärten. In dieser Gegend ist man weit entfernt von der Banalität der Geschäftsviertel Port-au-Prince. Hier können wir die krassesten Gegensätze dieser sonst 3. ärmsten Welt sehen. Im Hotel « El Rancho » ist eine Erholung und Erfrischung möglich, bevor wir zu einem Stadtbummel in eine « andere Welt » aufbrechen.

Das Paris vom Antillen

Man reist nicht zum Baden hierher, sondern zum schnuppern an der Exotik, die hier am stärksten unter allen Karibik-Inseln zu Tage tritt und man kommt zum Einkaufen. Wir besuchen den weltbekannten « Marché de Fer ». Es ist kein Eisenmarkt wie der Name besagt und nur zum Teil ein Markt für Haushaltsartikel aus Blech. In einer riesigen Halle aus dem Jahre 1889 wird in dichtem Getümmel alles erdenkliche und unerdenkliche angeboten. Man findet vom Unterkleid bis zur entleerten Kosmetikdose, von wiederverwerteten Autofelgen bis einzeln verkauften Spagettis über Tropenfrüchte, bizarres Wurzelholz bis zu alten Ausgaben des « Playboys » alles was sich zum verkaufen eignet. Der alte, im Schachbrettmuster aufgebaute, Stadtkern wurde im 18. und 19. Jahrhundert mehrmals durch Erdbeben und Feuersbrünste zerstört.

Die kolonialen Holzbauten in einigen Teilen der Stadt sind die mit Zierrat überladenen Villen im Gingerbread-Stil. Ein Holzschnitzerbetrieb zeigt uns das Kunsthandwerk und ein Mahagonimarkt bietet alle möglichen Souvenirs, dar Haiti das einzige Land der Karibik ist mit künstlerischer Schöpferischkeit. Das mit Kuppeln gekrönte « Weiße Haus », der Regierungspalast des Präsidenten wurde nach dem Vorbild des « Capitols » in Washington und des « Petit Palais » in Paris erbaut.

Markt in Port-au-Prince

Ich profitiere das ich hier bin, um einen Besuch beim Voodoo Priester zu machen, den ich kennen gelernt hatte bei meinem Millennium Tournee. Unseres wiedersehen machte fiel Freude. Wir hatten uns so fiel zu erzahlen. Es tat mit wirklich gut ihm wiederzusehen.

Zum Abschluss des Tages besuchen wir die Kathedrale « Santa Trinite » deren Malereien als bekanntestes Beispiel naiver Kunst gelten. Diese stellen die Bibelgeschichte dar und stammen von den berühmtesten haitianischen Malern dieser Kunstrichtung. In dieser finden wir ebenfalls eine kunstvolle Orgel die aus deutscher Orgelbauerhand stammt.

Am nächsten Tag fahren wir zur Bergspitze von « Boutielle » mit einen unvergesslichen Ausblick über Port-au-Prince bis hin zur Dominikanischen Republik. Eine Rundfahrt durch « Petionville » zeigt uns nochmals die krassen Gegensätze des Landes. Hier haben wir die Gelegenheit den weltbekannten Rum Bourboncurt oder Liköre aller Geschmacksrichtungen einzukaufen. Was wir selbstverständlich gemacht haben, bevor wir leider zurück nach hause fliegen, gerade rechtzeitig für die Feiertage. Dar dann, bin ich für Weihnachtabend eingeladen in Paris, bei John und Lisa, englische Freunde. Und für Ende Jahrsabend, bin ich eingeladen bei meinem Onkel Bertrand, der jüngsten Brüder meiner verstorbenen Mama, in Roeselare, meine Geburtstadt. Dar ich der älteste von fünf bin, war er für mich immer ein bisschen wie einen großen Brüder, wenn ich den meisten Urlaub bei meiner geliebte Großmütter verbrachte. Ich werde wahrscheinlich nicht der einstige von der Familie sein, und dies macht mich viel Freude einige wiederzusehen. Und dazu, hat er am nächsten Tag, am ersten Januar, Geburtstag. Ich glaube, das wir uns nicht langweilen werden. Nachher bin ich bei meiner Tante Sonja in Brüssel eingeladen, der die jüngste Schwester meine verstorbene Mama ist und ihren Ehemann Dolf, worüber ich mich schon freue. Und am 4 Januar 2006, geht es dann wieder weiter für der Business, dar ich wieder nach Deutschland muss für verschiedene Auftritte.

Auch wenn der Ausflug sehr teuer war, er hat sich auf jeden Fall gelohnt. Noch ein Frohes Neues Jahr 2006.

Euren Seuqcaj.

REIZEN-D

SHOW-TOUR