Bolivien, mit meine Augen.

Kommen Sie mit auf eine Reise durch das Herz Südamerikas. Nachdem meine Assistentin und ich hier ein paar Auftritte gemacht haben, profitierten wir um ein bißchen Tourismus zu machen. Dar wir nicht viel Zeit hatten, haben wir wirklich nur die kulturellen Sachen besucht, und hatten wir leider keine Zeit vom schone Leben zu genießen, dar wir in der zweite Woche von Dezember 1986 sind und ich noch Auftritte habe diesen Monat. Daher dieser Bericht von den Sehenswürdigkeiten in Telegramstil. Hier hat sich die Natur seit Jahrhunderten kaum verändert, die Bevölkerung hat ihre vielfältigen Kulturen und Traditionen bewahrt. Die ersten Zivilisationen in den bolivianischen Anden sind 2000 v.Chr. entstanden. Die zu ihrer Zeit Bedeutesten waren die Wankarani, Chiripa und Tiawanaku. In Tiawanaku, nahe des Titicacasees, finden sich die eindrucksvollsten Überreste von präinkaischen Zivilisationen.

            
                   Yungasgebiet                                                       Aymara Indianer


Die Aymaras
Die Aymaras verfügten schon 1000. vor Christi über eine sehr symmetrische Architektur und errichteten massive Steinbauten, Pyramiden und Monumente. Eines der bekanntesten Bauwerke ist das Sonnentor der Tiawanaku. Die Aymaras stellten hochwertige Textilien, Keramiken und Metallarbeiten her. Diese Hochkultur verschwand unerklärlicherweise um 900 n. Chr. aus der Gegend. Als 300 Jahre später die in diesen Gebieten lebenden Aymaras von den Quechua sprechenden Inkas unterworfen wurden, konnten sie die Bedeutung der Ruinen von Tiawanaku nicht mehr erklären. Dennoch haben sich die Aymaras ihre Sprache und ihre eigenen Bräuche bis heute bewahrt. In dem von den Inkas neu aufgebauten Staats- und Regierungssystem hielten die Aymaras aber auch die Sozialstruktur ihrer aufrecht.

 

Die Inkas
Nur die Religion der Inkas mußten sie zwangsweise übernehmen. Der genaue Ursprung des Inkareichs ist bis heute unbekannt. Der indianischen Legende nach, stieg der erste Inka Manco Capac und seine Schwester Mama Ocllo von der göttlichen Sonne auf die Sonneninsel im Titicacasee hinab, um den Menschen den Ackerbau, die Kunst und die Wissenschaft bei zu bringen. So lautet die Geschichte. Die Spuren der Inkas sind bis heute bei einer Reise durch Bolivien zu verfolgen. Doch eine Reise nach Bolivien ist auch eine Reise in die Natur, denn hier findet man noch ein scheinbar unbegrenzter Artenreichtum vor.

                                  

          Sonnentorrelief                             La Paz                         Mondtal bei La Paz


La Paz

Die höchste Hauptstadt der Welt, gebaut auf 3.800 Meter Höhe.

Für die meisten beginnt die Bolivienreise mit La Paz, der bedeutendsten Stadt des Landes mit 1,2 Mio. Einwohner. Die Stadt auf einer Höhe von 3640 m ist wirtschaftlicher und industrieller Umschlagort des Landes und wurde am 20.Oktober 1548 in dem Ort Laja gegründet. Inmitten eines Rahmens aus verschneiten Bergen bietet La Paz überraschende Kontraste zwischen kolonialer und moderner Architektur. Nach Gründung der unabhängigen Republik im Jahre 1835 wurde zwar Sucre zur Hauptstadt des Landes ernannt, doch blieb La Paz bis heute das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum. Auffallend in dieser Stadt sind die alten Herrenhäuser und die Kirchen, wie beispielsweise San Francisco, San Pedro, Santo Domingo und Carmen.

La Paz-Plaza Amorillo-Bolivia


Interessante Plätze sind die Calle Jaen, El Prado und die Plaza Murillo. Bemerkenswert sind auch zahlreiche Bauwerke, die während des 17. Jahrhunderts geplant, und zum Teil erst im 18.Jhdt. zu Ende gebaut wurden. In La Paz ist ein Besuch der zahlreichen Museen unbedingt empfehlenswert. Die wichtigsten sind das Museum der Archäologie und das Museum der nationalen Kunst. Kunsthandwerkmärkte in der Straße Sagárnaga, zwischen modernen Gebäuden liegend, geben der Stadt ein eigenes Gesicht. Ebenfalls zu empfehlen ist ein Gang über den Mercado Rodriguez.

Bolivia-La Paz-Plaza San Francisco


Valle de la Luna
Eine lohnende Halbtagestour führt in das 11 Kilometer entlegene Valle de la Luna, wo Erosionen eine unvergleichliche Landschaft geformt haben. Ansonsten bieten sich beim Besuch der Stadt auch einige interessante Touren an. Die Anden hinabzusteigen zählt zu den schönsten Erlebnissen Boliviens. Hier werden Bananen, Kaffee und tropische Früchte angebaut. Es werden auch zahlreiche Trekkingtouren in die umliegenden Gebiete angeboten.


                  

               Cindad de Piedra                                             Tempel in Tiawanaku

Die Ruinen von Tiawanaku
Die Ruinen von Tiawanaku liegen ungefähr 72 km westlich von La Paz an der Südseite des Titicacasees. Die genaue Bedeutung der Ruinen ist nicht bekannt.
Viele Archäologen glauben heute, daß die Gegend schon seit 1600 v.Chr. besiedelt ist, die heute sichtbaren Ruinen stammen jedoch aus der Zeit 800 bis 1000 n.Chr. Es scheint sich hier um ein Zeremonialzentrum eines Reiches zu handeln, das halb Bolivien, das südliche Peru, den Norden Chiles und den Nordwesten von Argentinien beinhaltet hatte, und ein Umschlagplatz von Waren in den Anden war.

Das Sonnentor
Warum wurde ein solches Zentrum plötzlich verlassen? Das ist bis heute ein Rätsel. Hauptanziehungspunkt der Ruinen ist das "Sonnentor". Seine Bedeutung ist nicht genau geklärt, es könnte sich aber um einen Kalender handeln. Die Steine sind mit Motiven wie Pumas, Schlangen und einem menschlichen Gesicht und anderen Darstellungen verziert. Weitere Sehenswürdigkeiten dieser archäologischen Stätte sind Tempel, Monolithen und unerklärbare Steinformationen, die häufig reich mit Steinmetzearbeiten verziert sind.

Monolith in Tiawanaku

Der Titicacasee
Der Titicacasee, am nördlichen Ende des Altiplano gelegen (ca. eine Stunde Fahrtzeit von La Paz), liegt auf 3810 Metern Höhe und bedeckt eine Fläche von 8965 Quadratkilometern. Er ist der höchstgelegene schiffbare See der Weit. Er ist 171 km lang und 64 km breit und ist an seiner tiefsten Stelle 280 m tief.
Im Laufe der Jahre schwankt der Wasserstand erheblich. Ungefähr 95 % des zufließenden Wassers verdunsten, wodurch er von Jahr zu Jahr salziger wird und schon jetzt einen höheren Salzgehalt als die meisten Seen aufweist. Aufgrund seiner Tiefe bleibt die Wassertemperatur mit 10 C das ganze Jahr über konstant. Das Wasser des Sees strahlt leuchtend blau und spiegelt die schneebedeckten Gipfel des Panoramas wider. Der Titicacasee besteht aus einem großen und einem kleinen See mit mehreren Inseln.

Der Titicacasee mit Peru im Hintergrund.


Der Roca Sagrada
Auf dem See befinden sich einige Inseln mit präkolumbischen Ruinen. So ragt beispielsweise der "Roca Sagrada", der Heilige Fels, aus dem See heraus. Von seinen Rundhöhlungen natürlichen Ursprungs sagt man, sie seien das Refugium der Sonne und des Mondes während der Sintflut gewesen.

Die Fußspuren der Sonne
Weiter kann man die "Fußspuren der Sonne" entdecken, von denen man wegen ihrer Form von menschlichen Füßen von einem Meter Länge und wegen einer Legende sagt, es seien die eingravierten Spuren, welche die Sonne hinterlassen habe, als sie nach der Sintflut Schwung nahm und sich zum Himmel erhob.

Die Sonneninsel
Auf der Sonneninsel (Isla del Sol) sind der Palast von Pilkokaina, Yumani und das Labyrinth der Chincana zu bewundern, auf der Mondinsel (isla de la Luna) der Tempel der Sonnenjungfrauen (ifiak Uyu). Vor allem auf der Sonneninsel kann man reizvolle Wandertouren unternehmen.

Copacabana
Von La Paz führt eine asphaltierte, 114 Kilometer lange Straße nach Tiquina. Über den Titicacasee muß mit einer Fähre übergesetzt werden, bis man nach weiteren 40 Kilometern schließlich Copacabana erreicht. In einer Höhe von 3818 Metern weist dieser Wallfahrtsort am Rande des Titicacasees eine mindestens 3000 Jahre alte städtische Tradition auf, deren Geschichte als Zeremonialzentrum von einer Ansiedlung namens Chiripa ausging. Unter den Überresten dieser Kultur findet man eine befestigte Besiedlung der Tihuanacu-Kultur. Außerdem kann man die Überreste vieler späterer Ansiedlungen, wie die der Inkas, finden. Über diese Stadt wird den Beschreibungen der Chroniken von Saals folgend gesagt: "Ccoppa-kcaguaha" (Weg der Sterne, der zum Haus unseres Vaters Gott, unseres Herrn führt). Diese Beschreibung ist mit der Tatsache erklärbar, daß man von diesem Punkt aus die Sternenkonstellation des Kreuz des Südens in seiner ganzen Gewaltigkeit bewundern kann. Dieses war schon für Kulturen Richtschnur für die Orientierung in Zeit und Raum. Im Zuge der Kolonialisation wählten die Spanier diese Halbinsel als ihr politisch- religiöses Zentrum aus, um die Region zu kontrollieren. Aus diesem Grund errichteten sie im 16. Jahrhundert eine Basilika.
Sie verbindet die stilistischen Linien der Renaissance und des Barock mit einem großen ornamentalen Reichtum. Man sagt über die Kirche, sie sei auf den Grundfesten eines großen präkolumbischen Kulturkomplexes erbaut worden. In der Nähe der Kirche sind noch Ruinen aus dieser Zeit zu besichtigen. Copacabana ist heute ein berühmter Wallfahrtsort, wo die "Schwarze Madonna von Copacabana" verehrt wird. Nahe der Basilika befindet sich ein Kreuzweg für die Pilger. Am 5. August wird in dem Ort ein rauschendes Fest gefeiert, bei dem Indiogruppen in ihren farbenprächtigen Kostümen durch den Ort tanzen. Die Madonna wurde im 16 .Jahrhundert von einem Indigena geschnitzt und steht in der Basilika. Von Copacabana aus werden Bootsfahrten zur Sonneninsel angeboten, die man auf jeden Fall besuchen sollte. Crilion Tours und Transtourin bieten Seerundfahrten mit komfortablen Schiffen an. z.B. Katamaranen.

Bolivien-Der Hafen von Copacabana.

Bolivien-Copacabana

Bolivien - Die Kathedrale von Copacabana.

Der Desaguadero-Fluß
In Puerto Japonés (der "japanische Hafen") ist ein Teil des Desaguadero-Flusses zu sehen, der den Titicacasee mit dem Poopó-See verbindet. Das Gebiet beherbergt drei Flamingo-Arten, deren rosafarbene Körper sich wunderschön vom Blau des Titicacasees abheben. Außerdem kann man das archäologische Vermächtnis der Aymarä-Herrentümer besichtigen, wie beispielsweise die Komplexe der aufgereihten Chullpare (Grabtürme), die schon aus weiter Entfernung zu sehen sind.

Santiago
Ganz nah bei Puerto Japonés befindet sich der Ort Santiago de Cailapa mit 399 Einwohnern. Dort findet man ein religiöses Heiligtum, welches ein wertvolles künstlerisches und architektonisches Vermächtnis bewahrt hat. Es ziert Altäre mit wunderschönen Schnitzereien und koloniale Gemälde von Künstlern aus der Schule des Meichor Pórez Holguin. Dieses Heiligtum ist zum Nationalmonument erklärt worden.
Auf der Strecke La Paz-Oruro finden sich drei Ansiedlungen, in denen drei Nationalmonumente zu sehen sind. Diese sind die Kirchen von Calamarca, Ayo Ayo und Sica Sica. Es handelt sich um Kolonialkirchen, die bis auf die Kirche von Sica Sica, die ins 17. Jahrhundert fällt. Aus dem 15. Jahrhundert datieren die Konstruktionen im mestizischen Barock- und Renaissance-Stil bewahren Reliquien in Form von Schnitzereien, Silber und Goldschmiedearbeiten aus der Zeit des Vizekönigreiches.

Oruro
Oruro hat eine Bevölkerung von ungefähr 185.000 Einwohnern und liegt ungefähr 200 Kilometer von La Paz entfernt. 1606 gegründet ist Oruro ein Bergwerks- und Kunstzentrum, das die Spuren der Vergangenheit seiner Vorfahren im berühmten Karneval von Oruro bewahrt.

Der Karneval von Oruro
Dieser Karneval ist der berühmteste der Andenländer. Er beginnt am Samstag vor Aschermittwoch. Hier zeigt sich die Verschmelzung von christlichem Brauchtum und alt indianischen Traditionen. Die "Diablada", der Teufelstanz Oruros, entstand in der Kolonialzeit. Der Mythos vom bösen Berggeist Huari, dem Beherrscher der Anden und Hüter der Anden und Hüter der Bodenschätze, verschmolz mit den christlichen Vorstellungen vom Teufel. Sein Gegenspieler, die Inkarnation des Guten, war in der indianischen Überlieferung die Prinzessin der himmlischen Lüfte. Sie wird heute als Maria dargestellt. Im Tanz kämpfen die Anhänger des Teufels gegen die Verfechter des Guten, die als langhaarige Engel dargestellt werden. Nach heftigen Kämpfen werden die Teufel schließlich von den Engeln besiegt und man huldigt der Jungfrau Maria.
 

                                                    

     Karnevals in Oruro                                                          Markt in Oruro

Außer diesen traditionellen Tänzen gibt es noch verschiedene Darstellungen der Kolonialzeit, die in Tänzen nachgespielt wird. Die Protagonisten tragen dafür Kostüme der von ihnen dargestellten Volksgruppen mit ihren Attributen, wie beispielsweise schwarze Sklaven mit rasselnden Ketten und goldgeschmückte Inkas. In der Stadt kann man Kirchen bewundern, die aus dem 17. Jahrhundert datieren, wie zum Beispiel die Kirche San Miguel de la Rancheria. Das Heiligtum der Jungfrau von Socavón, das Mineralienmuseum auf dem Universitätscampus, mythische Steingestalten wie die Schlange und der Kondor südlich der Stadt und der Frosch im nördlichen Bereich sind die Hauptattraktionen, die man in der Stadt besuchen kann.
Von Oruro aus sind Ausflüge zu den Thermalbädern von Obrajes und Capachos zu empfehlen. Auch Fahrten zu den Minenzentren und zu den Seen Poopó, Salär de Uyuni und Uru Uru sind lohnenswert.
Mit einer Oberfläche von 10.582 km ist dieser "See" die größte Salzkruste der Welt. Hier lagern 9.000.000 Tonnen Lithium. Die Landschaft des Salzsees ist spektakulär. Beim Durchwandern des Sees sieht man mehreckige Figuren, deren mehreckige Figuren, deren Oberflächen durch die Natur zu Phantasiemotiven geformt wurden. Durch den Kontrast mit dem Blau des Himmels, mit den Bergen und Inseln inner- und außerhalb des Salzsees hat dieser Ort ein einzigartiges Panorama. Eine der Inseln, die sich aus dem Salzsee heraushebt, ist die Insel Pescado. Hier wachsen mehr als sechs Meter hohe Kakteen. Die Felsformationen erlauben es, erstklassige Fotos mit dem Salzsee im Hintergrund zu machen.
 

          

                     Salzee von Uyuni                                                         Insel Pescado

Der Tunupa-Berg
Der Tunupa-Berg mit einer Höhe von 5820 m an seinem höchsten Punkt erhebt sich wie ein gigantischer Wächter am Rande der Salzwüste von Uyuni. Der Legende nach liegt in diesem Berg der Ursprung des Tunapa-Mythos (der Christus der Aymara-Indianer). Die Ortschaften, die sich am Fuße des Berges befinden, erzählen die Wichtigkeit, die dieser in anderen Epochen hatte. Von diesem Berg aus läßt sich die grandiose Landschaft des Andenhochlandes betrachten. Im Dorf von Uyuni befinden sich die wichtigsten Überbleibsel des Eisenbahn-Maschinenparks Boliviens.
 

                                                  


Der Sajama Nationalpark
1939 wurde der Sajama Nationalpark geschaffen. Er befindet sich im Westen Boliviens, fast an der Grenze zu Chile. Hier befindet sich der höchste Tomentella-Wald der Welt und der Vulkan Sajama, der eine Höhe von 6542 m erreicht. Er ist damit der zweithöchste Berg des Landes. Die wichtigsten Tierarten in dieser Gegend sind der Kondor, das Suri und das Vcuna. In der Umgebung des Vulkans Sajama befinden sich auch einige wichtige archäologischen Stätten von Potosi.
 

                                    

 Amazonischer Regenwald in Beni          Thermalquellen im Nationalpark Sojama

Potosi
Potosi ist 551 km von La Paz entfernt und zählt 110.000 Einwohner. Sie ist mit einer Seehöhe von 4070 Meter zudem die höchst gelegene Stadt der Welt. Hier ist die Luft äußerst dünn und warme Kleidung auf Grund der häufigen Kälte unbedingt notwendig. Kaiser Karl I. Verlieh sie den Titel "Freie Reichsstadt".
 

Sonnenuntergang über Potosi.

In Potosi gab es zahlreiche Maler, Bildhauer Schnitzer, Gold- und Silberschmiede, Architekten und Musiker, die sich durch ihre Leistungen besonders hervortaten. In der heutigen Republik Bolivien ist Potosi die wirtschaftliche und Sucre die politische Hauptstadt. Die reichen Herrenhäuser der Stadt, Plätze und Straßen machen die wichtigsten Monumente aus, die man in Bolivien besichtigen kann.

          

       Casa de la Moneda                                  Potosi mit Cerro Rico

Das Departement von Santa Cruz
Das Departement von Santa Cruz liegt im östlichen Teil von Bolivien. Es bedeckt eine Fläche von 370.612 qkm, liegt auf einer Höhe von 437 Meter, und hat ca. 750.000 Einwohner. Santa Cruz de la Sierra, die Hauptstadt des Departments, wurde am 26. Februar 151 von dem Spanier Don Nuflo de Chavez gegründet. Hier herrscht tropisches Klima mit einer Temperatur von rund 25° Celsius und 70 Prozent Luftfeuchtigkeit. Stadtvillen mit Tondächern zeigen das typische Stadtbild.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale an der Plaza 24 de Septiembre, wo sich auch die Casa de la Cultura befindet. Das Museum für Nationalgeschichte und das Folkloristische Museum geben einen guten Einblick in die Geschichte der Region.
In der Bereich Landwirtschaft werden hier vorherrschend Produkte wie Zuckerrohr, Sojabohnen, Baumwolle und Mais angebaut. Zinn wird zudem in zahlreichen Minen abgebaut. Die Wachstumsraten der Industrie liegen jährlich bei 10 Prozent.
 

                        

                     Cerronia de la Chiquitania                                 Nationalpark Carrasco

Manuripi Heath
Manuripi Heath ist die größte zusammenhangende Schutzzone innerhalb Boliviens. Es erreicht eine Ausdehnung von 1,8 Mio. Hektar. Das Nationalreservat umfaßt einen weitläufigen Regenwald, der zahllose Arten von Flora und Fauna beherbergt. In der Region haben sich die Esse Ejja niedergelassen, eine ethnische Gruppe, die heutzutage an den Ufern des Flusses Madre de Dios verstreut lebt.
 

     

  Riesenseerosen im Nationalpark Manupiri Heath

Die Beziehung ist durch die Einstellung der Menschen zur Natur äußerst interessant und gewährt den Schutzgedanken. Hier leben übrigens auch die letzten Exemplare der Affen Callimico und Goeldhi. Die Zone des Schutzgebietes hat einen enormen Wert, da sie Teil des amazonischen Regenwaldes ist.

So meine liebe Fans, dies war in Telegramstil ein Bericht über die wichtigsten Kultursehenswürdigkeiten. Leider hatten wir nicht viel Zeit vor unsere Abreise, um wirklich auch ein bißchen genießen zu können. Aber es war doch sehr interessant. In Januar bin ich in Süd Afrika. Bis bald.

                                                                                                   Seuqcaj Named
REIZEN-D

                                                      
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